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Die theoretisch formale Untersuchung von Prof. Riebesehl Worum geht es: Der Begriff "Mengeneinheit" deutet ja auf Volumeneinheit oder Masseneinheit, also auf Liter, Kubikmeter, Kilogramm, Tonne oder ähnlich. Bei der Standardbehandlung entstehen aber als Endprodukte unterschiedliche "Gebinde". Sogar in dem günstigen Falle, dass die Rohstoffe einheitlich in einer gemeinsamen Mengeneinheit, z.B. Liter, angegeben werden, haben i.d.R. die Zwischenprodukte verschiedene viele Liter Volumen und die Endprodukte nochmals andere Literanzahlen. Diese völlig verschiedenen Volumen-Gebinde jeweils eine "Mengeneinheit" zu nennen, widerspricht grob einer Vorstellung von Mengeneinheit, wie sie in der Physik verwendet wird. Ich bezweifle auch stark, dass das den (schulischen und studentischen) Anwendern überhaupt bewusst ist. Man muss die Ergebnismatrix dann also auf die Mengenverhältnisse zurückrechnen, also ihre Spalten normieren. Das ist ein Vorgang, der sich nur mit einigem theoretischen Aufwand als Matrizenperation darstellen lässt.(siehe Extraseite) In der oben in der TI-Datei vorgestellten Schulbuchaufgabe sind noch allerlei "Rückwärtsfragen" gestellt. Da wird es nun völlig unklar. Z.B. "die dreifache Menge E2 wie E1" muss heißen "dreimal so viele Kübel wie Fässer" o.ä. Daher plädiere ich dafür, bei der Verwendung des Gozintographen für "Rohstoffe", also "Schüttgüter", die in physikalisch bekannten Mengeneinheiten gemessen werden, die Angaben des Gozintographen sofort in schon in der Aufgabenstellung in Anteilsangaben zu schreiben. Ausschließlich mit so einer spaltennormierten Matrix kann man in der üblichen Art "Bestell-Vektoren", "Kostenvektoren"... auf die gemeinsame Mengeneinheit beziehen und deuten. In den Büchern unser Uni-Bibliothek zur "Materialwirtschaft" u. ä. haben wir Gozintographen ausschließlich für Stücklisten gefunden. Dann ist ja alles genau richtig. Aber in Schulbüchern, besonders solchen für Berufsschulen, ist der Anteil der Aufgaben mit "Rohstoffen" über 70% und sie werden, sofern man das an den Beispielen und dem Text sehen kann stets falsch behandelt. Z.B. habe ich gelesen: Die 3 und die 4 an den Pfeilen bedeutet, dass 3 Tonnen Rohstoff 1 und 4 Tonnen Rohstoff 2 eine Tonne Zwischenprodukt 1 ergeben. Wo bleiben die 6 Tonnen???? Es ging ja nicht etwa um die Gewinnung von wenig Silber aus großen Mengen Erz. |
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